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Raddatz bäckt jetzt größere Brötchen

Veröffentlicht in Presse

Von Julia Polony

Die Bäckerei Raddatz in Gröditz will ab nächstem Jahr mindestens doppelt so viel an Backwaren produzieren wie bisher. Aus diesem Grund wird zurzeit eine zweite rund 1200 Quadratmeter große Produktionshalle umgebaut und eingerichtet.

Sie steht nur wenige Meter von dem bisherigen Bäckereigebäude entfernt. Die Familie Raddatz erwarb die Halle und das dazugehörige rund 12000 Quadratmeter große Grundstück aus einer Versteigerung.

Ab Januar soll produziert werden

"Rund 4,5 Millionen Euro investieren wir für die Erweiterung der Produktion und Kapazität", sagt Prokurist Christoph Raddatz. Vom Kneten des Teiges bis zum Verpacken der Backwaren wird alles in der neuen Halle mit modernster Technik gemacht. Zwei große Mehlsilos mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 20 Tonnen werden ebenfalls in der riesigen Halle Platz finden.
Im Dezember müssen der Innenbau beendet und die Maschinen aufgestellt sein, denn dann ist der Probelauf geplant. Ab Januar soll dann voll produziert werden.

Seit knapp zwei Wochen liefert die Bäckerei Raddatz GmbH sogar Strom, der in das Netz des regionalen Stromerzeugers eingespeist wird. Dafür sorgen 562 Solarmodulen auf der rund 1400 Quadratmeter großen Dachfläche der neuen Produktionshalle. Insgesamt werden vom Firmenverbund Bäckerei Raddatz (Bäckerei Raddatz und Bäckerei Raddatz GmbH) 340 Kilowattstunden gewonnen.

Filialeröffnung in Coswig

Zur Gröditzer Bäckerei Raddatz gehören derzeit 93 Filialen, die in einem Umkreis von etwa 80 Kilometer vom Stammhaus entfernt liegen. In den nächsten zwei Wochen werden noch zwei weitere Filialen eröffnet, eine in Finsterwalde, die andere in Coswig bei Radebeul.

 

Quelle: Sächsische Zeitung
Donnerstag, 10. September 2009