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Hochzeitstorte, um die Kirche zu sanieren

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Weißwasser. Organisatoren der Hochzeitsmesse möchten Leistungsfähigkeit der Unternehmen aus der Region präsentieren.

Die Sanierung der Evangelischen Kirche Weißwasser wird bekanntlich mit 30 Prozent durch den Bund und 30 Prozent des Landes Sachsen gefördert. „Um den Anteil der Stadt Weißwasser, den diese nicht hat, aufzubringen, hat sich der Förderverein Evangelische Kirche gegründet“, umriss der stellvertretende Vorsitzende Hartmut Schirrock das Ziel der Vereinsgründung. Zur weiteren Finanzierung der Bauarbeiten soll auch der Erlös der diesjährigen Hochzeitsmesse beitragen. Diese wird am kommenden Sonnabend, von 13 bis 18 Uhr, in der evangelischen Kirche sein.
„Inzwischen haben wir bereits rund ein Dutzend Unternehmer aus Weißwasser und Umgebung für diese Hochzeitsmesse gewinnen können, die mit vielen guten Ideen den Besuchern der Veranstaltung die Qual der Wahl beim Hochzeitstag oder anderen festlichen Ereignissen erleichtern möchten“, so der Vereinsvorsitzende.
In der Mitte der Kirche wird es einen so genannten Laufsteg geben. Damit haben die Besucher die Möglichkeit, alle Modelle genau betrachten zu können. Vormerken sollte man sich demzufolge die Modenschauen, die um 14 und um 16 Uhr stattfinden. Sie werden jeweils eine Stunde andauern. Musikalisch umrahmt wird das Ganze mit Live-Orgelmusik durch Kantor Martin Baldenius.

Die Bäckerei Raddatz wird sich mit einer großen Hochzeitstorte präsentieren. „Diese wird nach der zweiten Modenschau angeschnitten und gegen eine obligatorische Spende für die Sanierung der Kirche abgegeben.“ Aber auch Kaffee und Kuchen wird es neben einer leckeren Hochzeitssuppe geben, die vom ,Hotel Prenzel’ zubereitet wird", so die Organisatoren. Das Busunternehmen Schmidt, das Blumenhaus Czudnochowski, die Firma Wette & Schnell, die Firma Foto-Quint aus Bad Muskau oder das Einkaufscenter Kaulfuß zählen zu den weiteren Ausstellern der Hochzeitsmesse. Für die Brautmodenschauen zeichnet „Evas Braut- und Abendmoden“ aus Roggosen verantwortlich. Kaum ein Kleid ohne Blumen, lautet der aktuelle Trend bei den Brautmoden. Beim Bräutigam ist Modernität mit der richtigen Dosis Tradition gefragt. Uhren und Schmuck werden von der Firma Schirrock präsentiert. Eine festliche Hochzeitstafel wird das hiesige „Hotel Kristall“ an diesem Tag decken.
Sehr gern beteiligt sich auch Heinz Czudnochowski an der Messe. „Wir werden hier unter anderem sieben verschiedene Brautsträuße binden, die zum Ende der Veranstaltung versteigert werden“, erklärt der Geschäftsinhaber, der die Resonanz der vorangegangenen Hochzeitsmessen sehr positiv im Geschäftsablauf merkte.

Wenn die Messe in diesem Jahr gut angenommen wird, versprechen die Organisatoren schon heute eine Neuauflage. (WW/SZ)

 

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Montag, 24. Januar 2005